Liebeserklärung an einen versteckten Schatz Alltag, Hektik und Stress haben wir hinter uns gelassen. Weit weg in den grauen Nebeln, die drunten im Tal oft genug aufs Gemüt drücken. Hier oben lacht die Sonne. Und so stellt sich auch bei uns schon bald die Lebensfreude ein. Diese, so erfahren wir bald, hat auf dem "Dollenberg" viele Gesichter. Schlemmen im Restaurant mit seiner ausgezeichneten Küche gehört ebenso dazu, wie ein Verwöhnprogramm in der hauseigenen Kur- und Beauty-Abteilung. Überhaupt steht hier wirklich alles unter der Devise: "entspannen, erholen, genießen"! Selbst die Schwarzwaldluft "schmeckt" frisch und würzig und verlockt zum ganz tief einatmen. Wir füllen unsere Lungen mit ihr und fühlen uns frei und leicht und bereit für eine Wanderung ins grüne Paradies rund um den Dollenberg. Weil wir etwas außer Übung sind, sind wir dankbar, dass wir bereits auf 650 Meter Höhe sind. So erreichen wir einige tolle Wanderziele auf gepflegten Wegen ohne ins Schwitzen zu kommen. Aber bald geht's höher hinauf. Das nahegelegene Baden-Baden mit seinem weltberühmten Kurhaus und dem Casino, das Elsaß, die Münsterstädte Straßburg und Freiburg: alles hochkarätige Ausflugsziele und nur einen Katzensprung von hier entfernt. Aber ganz ehrlich, so gerne kehren wir dem Dollenberg nicht den Rücken, auch nicht für ein paar Stunden. Schließlich könnten wir einiges von dem verpassen, was sich der Herr des Hauses an Überraschungen für seine Gäste einfallen läßt. Deshalb verschieben wir wahrscheinlich auch den Ausflug zum Edelwinzer im nahegelegenen, berühmten Weinort Durbach. Obwohl es schon reizen würde, direkt beim Erzeuger einige der edlen Tröpfchen zu verkosten, die uns im Hotel-Restaurant so gut munden. Aber vielleicht klappt´s ja im Herbst. Denn da lädt der Dollenberg zur "Wellness-Woche" ein. Und wenn es sich irgendwie einrichten läßt, sind wir dann wieder hier. Bald aber heißt es erst mal Koffer packen. Und Abschied nehmen vom Dollenberg. Schade, dass man ein Hotel nicht umarmen kann. |
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